Die Ministranten

Oberministranten:

 Kussinger Sarah, Rötzer Theo

Über 50 Ministranten und Ministrantinnen tun in unserer Pfarrei St. Stephan Dienst am Altar. Neben den Minis der Stadtpfarrkirche finden sich auch in den Dörfern Höll und Unterhütte fleißige Ministranten.


Das Leitungsteam besteht aus Stadtpfarrer Wolfgang Häupl, den Oberministranten und dem Pastoralreferenten Martin Kowalski.

Aber ein Ministrant in Waldmüchen zu sein, bedeutet nicht nur sonntäglich und bei Festen zu ministrieren; Es sind noch weit mehr Aktivitäten, so wie Entlohnungen über das ganze Jahr geboten!

 

Zu ihnen gehören:

  • Das alljährige Zeltlager zu Beginn der Sommerferien, das bei allen Ministranten und Ministrantinnen sehr beliebt und geschätzt ist.
  • Das „Ratschen" am Karfreitag und Karsamstag am Marktplatz, so wie auch auf dem Kirchturm.
  • Die jährliche Sternsinger-Aktion, bei der sehr viele Spenden gesammelt werden.
  • Die Teilnahme am Ministrantenturnier und die abschließende Weihnachtsfeier, bei der jeder Ministrant ein kleines Geschenk erhält.

 
Falls du Interesse hast, schau doch einfach mal nach der Messe in der Sakristei vorbei oder ruf' bei Stadtpfarrer Wolfgang Häupl an (Tel. 09972 1326) an.


Waldmünchener Ministranten im Zeltlager

Einen neuen Platz haben sich die Minis aus der Pfarreiengemeinschaft Waldmünchen-Ast heuer für ihr traditionelles Zeltlager zu Ferienbeginn ausgesucht. Mit Sack und Pack ging es am letzten Schultag nach Untereppenried bei Winklarn ins idyllisch gelegene Tal der Ascha. Fünf herrliche Tage in der freien Natur wurden durch viele Aktionen und nächtliche Überfälle wieder zu einem echten Erlebnis für die Altardiener. Die Oberministranten mit ihrem Lagerleiterteam hatten zwei Tage zuvor schon eine kleine Zeltstadt bestehend aus Funktions- und Mannschaftszelten aufgebaut. Komplettiert wurde die Lagerleitung durch Günther Stauber vom Arbeitskreis Jugend des Pfarrgemeinderates und Pastoralreferent Martin Kowalski.

Nach der Verteilung auf die Zelte und der obligatorischen Begrüßungsrunde, bei der Organisatorisches, die Lagerregeln und Diensteinteilungen besprochen wurden, folgte ein Kennenlernspiel, das vor allem den Jüngsten den Einstieg erleichterte. Lagerkoch Maximilian Harter bereitete inzwischen das Abendessen, das nach getaner Arbeit und dem obligatorischen Tischgebet umso besser schmeckte. Noch am selben Abend brach man auf in den nahen Wald zur „Sumsa“, einem Geländespiel, bei dem es darauf ankam, sich im Bereich eines Lichtkegels möglichst leise zu bewegen, auf Geräusche zu hören und bunte Farbpunkte von „guten Lagerleitergeistern“ zu sammeln. Leider gab es aber auch ein paar „böse Geister“. Traf man diese im Wald, mussten sich die Teilnehmer bereits erworbene Farbpunkte wieder abwischen lassen. Dies ging so lange, bis ein Spieler es mit drei verschiedenen Farbpunkten im Gesicht bis zur Mitte des Lichtkreises schaffte. Tags darauf stand dann die Lagerolympiade auf dem Programm und abends die obligatorische Nachtwanderung, die mit einer spannenden Geistergeschichte garniert wurde.

Die folgenden Tage waren geprägt von Spielen, einer Aufgabenwanderung und dem Freibadaufenthalt in Neunburg v.W., bei dem sich alle über eine warme Dusche freuten. Am Samstagabend besuchte die Ministrantenschar den Gottesdienst in Oberviechtach, nicht ohne sich zuvor noch ein Eis in der örtlichen Eisdiele zu genehmigen. Am Sonntag fuhr die Gruppe zum „Kulzer Moos“. Der Moorexperte Reinhold Dietl führte die Minis durch die Moorlandschaft und gab den Mädchen und Buben viele interessante Informationen zu Flora und Fauna dieses einzigartigen Naturschutzgebietes mit auf den Weg. Zum Beispiel erfuhren die Teilnehmer, dass durch den Klimawandel und die immer häufiger vorkommenden heißen Sommer das Moor stellenweise schon fast ausgetrocknet ist und deshalb viele moortypische Pflanzen und Tiere leider verschwunden sind.

Fast in jeder Nacht mussten Überfälle ehemaliger Ministranten oder „versprengter Panduren“ aus der Trenckstadt abgewehrt werden. Doch die Lagerteilnehmer waren wachsam und kein Angreifer konnte die begehrten Fahnen am Lagerbaum erbeuten. Am Ende freuten sich alle wieder auf einen erholsamen Schlaf im eigenen Bett zu Hause und vor allem auf Dusche oder Badewanne. Mit einer Abschlussandacht, geleitet von Pastoralreferent Martin Kowalski und  mitgestaltet von den Buben und Mädchen endete am Dienstag ein sehr schönes, erlebnisreiches und Gottseidank unfallfreies Zeltlager.