Das Bild vom Kind

 

 

 

 

In unserem Kindergarten steht das Kind im Mittelpunkt. Wir nehmen uns Zeit für das einzelne Kind und berücksichtigen seine individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten, bezogen auf seine familiäre Situation und den persönlichen Entwicklungsstand.

 

Wir sehen das Kind als ganzheitliches Wesen mit allen seinen Stärken und Schwächen und richten unsere Arbeit gezielt danach aus.

 

Wir nehmen das Kind in einer angenehmen, kindgerechten Umgebung mit liebevoller Zuwendung so an wie es ist, geben ihm Freiräume und wenn nötig Hilfen, um zu einer eigenständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit heranzuwachsen.

 

Wir vermitteln als kirchlicher Kindergarten eine Grundlage für den Glauben und christliche Werte wie Toleranz, Hilfsbereitschaft, Ehrfurcht vor Gott usw.

 

Wir ortientieren unsere Bildung, Erziehung und Betreuung am Entwicklungsstand des Kindes.

 

Wir erarbeiten mit den Kindern klare Regeln und Grenzen und achten auf deren Einhaltung zum Wohlergehen aller Kinder.

 

Wir sehen das frühe Lernen als Grundlage für lebenslanges Lernen. Dabei steht nicht der Wissenserwerb, sondern die Lust und Freude am Lernen im Vordergrund.

 

Wir sehen die Eltern als Erziehungspartner, die am Bildungsgeschehen beteiligt sind uns in regelmäßigen Elterngesprächen über ihr Kind informiert werden.

 

Wir erhalten das Spiel als pädagogisches Grundprinzip.

 

Entscheidend für das Gelingen der angestrebten Bildungsprozesse ist eine aufmerksam beobachtete und wertschätzende Haltung der Erzieherin gegenüber dem Kind - sie sind in ihrem Verhalten transparent, gerecht und verlässlich spenden sie Trost und Mitgefühl.

 

Kinder sind wie Bäume:

Wenn wir sie liebevoll pflegen

schlagen sie tiefe Wurzeln,

mit denen sie Kraft schöpfen können;

entwickeln sie einen festen Stamm

aus Selbstvertrauen;

wachsen ihnen starke Äste,

die zuversichtlich in die Höhe ranken

und die kein Sturm zerbricht,

dann werden ihre Zweige

immer wieder neue Früchte tragen.

 

(Roland Stephan)